Stellen Sie sich vor, Sie fahren über einsame Straßen, umgeben von mondähnlichen Landschaften, majestätischen Vulkanen und rauschenden Wasserfällen: das ist Island, das Königreich des Roadtrips par excellence! Aber bevor Sie sich auf das Abenteuer einlassen, ist es ratsam, einige Tipps zu kennen, um zu vermeiden, dass Ihre Expedition zu einem turbulenten Epos wird. Unberechenbares Wetter, manchmal launische Straßen und ungewöhnliche Regeln: hier ist eine Zusammenstellung kluger Ratschläge, um ruhig durch die Erde aus Feuer und Eis zu fahren.
Island, dieses Juwel am Ende der Welt, fasziniert durch atemberaubende Landschaften, zwischen rauchenden Vulkanen, beeindruckenden Fjorden und schwarzen Sandstränden. Mit dem Auto zu reisen verspricht eine unvergessliche Reise, reich an Entdeckungen und Freiheit. Aber um mit Leichtigkeit über die Ringstraße zu fahren, sollten Sie einige spezielle Tricks für Island kennen: unberechenbares Wetter, manchmal tückische Straßen, strenge Vorschriften und besondere Mietbedingungen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf alle praktischen Tipps für einen sicheren Roadtrip in Island: Fahrzeugwahl, Versicherungen, Vorschriften, Wettertipps und notwendige Ausstattungen. Auf zur Abenteuerreise, aber immer mit Sicherheit!
Warum das Auto bevorzugen, um Island zu erkunden?
Vergessen Sie die Idee, alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu machen: außerhalb von Reykjavik wird der Bus eine seltene Ware, insbesondere um die schönsten Naturwunder der Insel zu erreichen. Mit dem Auto haben Sie die totale Freiheit: spontane Stopps vor einem Wasserfall, Erkundung eines Jahrtausende alten Flusses, ideal für ein unvergessliches Bad (hier entdecken), oder die improbabilen Bergstraßen, die zu mondähnlichen Landschaften führen. Mit einem geeigneten Fahrzeug entkommen Sie der Menschenmenge, erkunden nach Lust und Laune und wählen sogar, in abgelegenen Unterkünften oder im Campervan zu übernachten, um vollständig in die isländische Natur einzutauchen.
Autovermietung: Führerschein, Alter, Kreditkarte… alles, was man wissen muss
Es ist nicht nötig, sich in eine bürokratische Odyssee zu stürzen: ein französischer oder europäischer Führerschein reicht aus, um ein Auto in Island zu mieten. Der internationale Führerschein ist nicht erforderlich, kann jedoch nützlich sein, wenn Ihr Abenteuer einen Umweg über andere nordische Länder vorsieht oder um sich bei Kontrollen das Leben leichter zu machen (mehr Infos zur Beantragung des internationalen Führerscheins hier). Achtung: Die meisten Vermieter verlangen ein Mindestalter von 20 bis 21 Jahren mit mindestens einem Jahr Fahrerfahrung. Für 4×4-Fahrzeuge sind es manchmal 23 oder 25 Jahre.
In Bezug auf die Bezahlung wird die Kaution fast immer mit einer Kreditkarte auf den Namen des Fahrers beglichen. Wenn Sie nur eine Debitkarte besitzen, zögern Sie nicht, dies mit Ihrer Agentur zu klären. Und im Winter sind alle Fahrzeuge mit Spikesreifen ausgestattet, eine großartige Versicherung, um das Rutschen wie auf einer Eisfläche zu vermeiden!
Das richtige Fahrzeug für einen isländischen Roadtrip auswählen
Die Fahrzeugwahl hängt eindeutig von Ihrer Route ab. Für eine klassische Tour auf der berühmten Route 1 (der Ringstraße) ist eine Limousine oder ein Kompaktwagen völlig ausreichend. Wenn Sie jedoch die Hochländer oder die berühmten F-Straßen (für „fjallvegur“, also Bergstraße, auf Schotter, oft mit zu durchquerenden Furten) anvisieren, ist ein 4×4 unerlässlich. Diese unberechenbaren Pisten stellen manchmal echte Herausforderungen dar: Steine, Bäche, Schlaglöcher, es ist Koh Lanta in der Motorversion!
Viele entscheiden sich für den umgebauten Van, um Transport und nomadisches Schlafen zu kombinieren. Aber Vorsicht, wildes Campen ist in Island verboten: Es ist daher unerlässlich, die Nacht auf einem offiziellen Campingplatz zu verbringen.
Die Straßen in Island: die Bedienungsanleitung, um Pannen zu vermeiden
Die Nebenstraßen sind oft aus Schotter: Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an, um das Risiko von Steinschlägen zu minimieren. Denken Sie daran, langsamer zu fahren, wenn Sie einem Fahrzeug begegnen; Ihre Windschutzscheibe wird es Ihnen danken. Einstreifige Brücken sind häufig: Vorfahrt hat das Fahrzeug, das zuerst in die Brücke einfährt. Und achten Sie auf Schafe: Diese Wollknäuel streunen ohne Vorwarnung umher, besonders im Sommer.
Der Wind kann auch zu Schwierigkeiten führen: Halten Sie Ihre Tür fest, wenn Sie aussteigen. Was Furten betrifft, überqueren Sie diese nur mit einem geeigneten Fahrzeug: Das kalte, treibende Wasser sorgt schnell für Erinnerungen, die man teilen… oder vergessen möchte.
Wagen Sie sich auf Bergpisten? Ein Wort zählt: Sicherheit. Manchmal ist es besser, umzukehren, als mit einem amphibischenAuto zu enden!
Wichtige Verkehrsregeln in Island
Anschnallen ist für alle Pflicht, egal ob Sie Fahrer oder Beifahrer auf der Rückbank sind. Scheinwerfer sind immer eingeschaltet, auch bei Tageslicht. Das Handy darf nur im Freisprechmodus verwendet werden.
Bezüglich der Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten Sie:
- 50 km/h in der Stadt
- 80 km/h auf Schotter
- 90 km/h auf Asphalt
- Einige Wohngebiete sind auf 30 km/h begrenzt
Die Geldstrafen sind hoch: Über Geschwindigkeit? Mehr als 500 € weg. Etwas Wodka im Blut? Maximaler Pegel 0,02 %, Strafen ab 800 € und der Führerschein ist weg.
Wenn Sie die Abenteuer auf den F-Straßen reizen, warten Sie auf die Sommeröffnung (Juni bis September), nur mit 4×4. Vorsicht: Steine, Furten und Unvorhergesehenes.
Empfohlene Versicherungen und Schutzmaßnahmen: entspannender Urlaub oder nicht?
Wenn die CDW (Collision Damage Waiver) oft im Mietvertrag enthalten ist, ist ihr Schutz bei weitem nicht umfassend: Sie deckt keine Steinschläge ab, die sehr häufig sind, noch Schäden durch Sand oder vulkanische Asche (häufige Phänomene im Süden!). Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, entscheiden Sie sich für den Gravel Protection (Steinschlagschutz) und den Sand & Ash Protection (SAAP), wenn Ihre Route durch Gebiete führt, die für Aschenstürme anfällig sind.
Überprüfen Sie auch den Schutz, den Ihre Premium-Kreditkarte bietet, aber denken Sie daran, dass es viele Ausschlüsse gibt (Schotter, Stürme, nicht abgedeckte Furten). Letzter Punkt: Die Reisegesundheitsversicherung ist zu bevorzugen; in Island können die Kosten für medizinische Behandlungen hoch sein. Ein guter Plan, Heymondo bietet einen Rabatt auf seine Reiseversicherung für eine entspannte Reise (hier mehr Infos).
Islands Straßen im Winter: Fahren bei frostigem Wetter ohne Stress
Im Winter kann das Fahren in Island wie eine Episode von Ice Road Truckers aussehen. Frostige Dächer, Schneestürme und frisurverändernde Winde sind keine Seltenheit. Seien Sie beruhigt: Die Hauptachsen werden prioritär geräumt, aber die Nebenstraßen und Bergpisten sind oft gesperrt.
Überprüfen Sie vor der Abfahrt die offizielle Website, um den Zustand der Straßen zu überprüfen, und behalten Sie die Wettervorhersagen im Auge (Website vedur.is ist ohne Maß zu konsultieren). Halten Sie sich an die Hauptachsen, wenn Sie sich nicht wie ein Stuntman fühlen, reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit, antizipieren Sie jeden Bremsvorgang und erhöhen Sie den Sicherheitsabstand. Besser, ganz anzukommen, auch wenn es ein paar Minuten Verspätung gibt, als auf dem Eis ins Schleudern zu geraten.
Seien Sie aufmerksam: Die Sonne geht im Winter früh unter, also passen Sie Ihre Zeiten an, um tagsüber zu fahren. Ein goldener Schein auf dem Schnee und Sie sind im Herzen einer märchenhaften Kulisse… ohne Gefahr.
Vorbereitung des Roadtrips: Werkzeuge und Bonus-Tipps
Um Ihre Reiseroute zu erstellen, denken Sie an spezialisierte Apps, zum Beispiel Polarsteps (hier mehr erfahren), perfekt, um Ihre Abenteuer zu planen und Ihre Erinnerungen sofort zu teilen. Lassen Sie sich auch von den größten Schluchten Frankreichs inspirieren, um die anspruchsvolle Strecke vorzubereiten, die Ihre Abenteurerseele zum Schwingen bringen wird (mehr Ideen).
Nehmen Sie eine detaillierte Karte, eine Taschenlampe, ein Erste-Hilfe-Set mit und laden Sie Ihre Geräte gut auf. Jedes noch so kleine Eckchen kann eine Überraschung bereithalten, und jeder Halt wird zur Chance. Einen Roadtrip in Island vorzubereiten, bedeutet, Unvorhergesehenes zu akzeptieren und sich gegen ein Abenteuer, das schiefgeht, abzusichern.
Die Kulisse ist gesetzt: Jetzt sind Sie an der Reihe, die Wikingerlegenden, die endlosen Panoramen, die Geysire und die dampfenden Flüsse zu genießen!