Eine neue Ära fĂŒr den Guide du Routard: ein Richtungswechsel

IN KÜRZE

  • Ikone des Reisens Ă  la française, der Guide du Routard wechselt den Besitzer und gehört offiziell zu Hachette Livre, seinem historischen Verleger.
  • Ursprung im 1970: Die Indienreise von Philippe Gloaguen inspiriert eine neue Art des Reisens, mit Rucksack und Freiheit.
  • Erste Veröffentlichung im April 1973 (Gedalge) nach einer Reihe von Ablehnungen
 und einem langfristigen Erfolg.
  • Das Wort “routard” wird durch Jean‑François Bizot (Actuel) populĂ€r, mit Kurs auf Abenteuer mit kleinem Budget.
  • 1975: Einstieg bei Hachette und EinfĂŒhrung von Titel “Kontinente”; das Manuel du Routard folgt im 1977.
  • 1980er Jahre: Frankreich wird zum Spielplatz, mit cleveren “Wochenend”-Formaten.
  • 1990er Jahre: Nr. 1 in Frankreich, Belgien und Schweiz; Pionier des Webs seit 1996.
  • 2000er Jahre: Fokus auf Kultur und nachhaltigen Tourismus, mit verantwortungsvollem Reisen als Fahne.
  • 2025: Übergabe nach Lonely Planet Art und Beginn eines neuen redaktionellen Zeitalters.

Ikone des Reisens mit kleinem Budget seit 1973, der Guide du Routard begibt sich in eine neue Ära mit einem dezenten, aber symbolischen Wegwechsels: Er gehört nun offiziell zu Hachette Livre, das ihn bereits seit Jahrzehnten im Hintergrund unterstĂŒtzt. Aus einem Reisetagebuch geboren und zum Rucksackbegleiter geworden, verspricht dieses Symbol des „leicht Reisens“ weitere AusflĂŒge, mit freier Geisteshaltung, cleveren Tipps und dem Verlangen nach neuen Horizonten.

Der Guide du Routard blĂ€ttert eine Seite seiner Geschichte um: Geboren aus einem Reisetagebuch, das auf der „Reise nach Indien“ geschrieben wurde, und zum Star des cleveren und freien Reisens geworden, wechselt er heute den Besitzer und bleibt dennoch im Hachette Livre Universum, das ihn seit Jahrzehnten begleitet. Von seinen AnfĂ€ngen bis zur Anerkennung, vom Aufkommen des Internets bis zum Aufstieg des nachhaltigen Tourismus, verspricht diese neue Ära die Verbindung von Erbe und redaktioneller Erneuerung, mit sehr konkreten Auswirkungen fĂŒr Reisende – von der Organisation der Aufenthalte bis zu den kleinen praktischen Details, die zu einem großen Abenteuer beitragen.

Der Übergang, der Aufmerksamkeit erregt

Ikone des „Reisens Ă  la française“ seit 1973, wechselt der Guide du Routard den Besitzer. Das Symbol ist stark: Die Sammlung, die bereits lange von Hachette Livre herausgegeben und vertrieben wird, gehört nun vollstĂ€ndig zum Haus. Auf dem Programm steht das Versprechen von immer praktischeren Werkzeugen, ohne auf den rebellischen Geist und den kameradschaftlichen Ton zu verzichten, die seine Legende geprĂ€gt haben. Es handelt sich hier um eine echte Kurskorrektur: mehr Synergien, mehr Innovation und – hoffentlich – die gleiche unerschrockene Freiheit des Tons, die dazu einlĂ€dt, seinen Rucksack zu packen und am Freitagabend zu verschwinden.

Was sich fĂŒr Reisende Ă€ndert

Konkret könnte dieser Richtungswechsel die Aktualisierung der Informationen beschleunigen, das digitale Ökosystem modernisieren und das Angebot fĂŒr Frankreich/Europa erweitern, wo der Routard regiert. Besser ausgestattet sollten die Autoren und die Redaktion schneller zwischen Neuigkeiten navigieren können, sei es in Bezug auf grundlegende Trends oder Mikroereignisse, die unsere Gewohnheiten beim Start durcheinanderbringen. Man denkt beispielsweise an die Debatten ĂŒber den Wechsel der Aufenthalte von Samstag auf Samstag in der Hochsaison oder an die Entwicklungen im Bahnverkehr – bis hin zu den Änderungen der SNCF-Sitze – die unseren Komfort und unsere Art der Erkundung des Hexagons beeinflussen.

Von den AnfÀngen mit dem Rucksack bis zum Eintritt bei Hachette

Die Reise nach Indien, der Funke

Alles beginnt 1970, als Philippe Gloaguen, mit Rucksack und Hunger auf die Welt, seine Reiseberichte nach Indien zu Papier bringt. Sein Bericht inspiriert einen Artikel im Magazin Actuel, dieser BrutstĂ€tte freier Ideen, wo das Wort „routard”, populĂ€r gemacht von Jean-François Bizot, zum Wahrzeichen einer Generation wird, die leise, aber mit einem inneren Kompass aufbricht.

1973: erster ReisefĂŒhrer, weit gefasster Geist

Zusammen mit Michel Duval veröffentlicht Gloaguen im April 1973 einen ReisefĂŒhrer wie keinen anderen: kein organisiert Tourismus, sondern clevere Tipps, eine lebendige Sprache, PlĂ€ne fĂŒr kleine Budgets und menschenfreundliche Adressen. Die DNA ist da: ein Versprechen von Freiheit beim Reisen, von Neugier und Begegnungen, die die Reise genauso prĂ€gen wie das Ziel.

1975: der große Sprung mit Hachette

Bereits 1975 organisieren sich Vertrieb und Redaktion bei Hachette. Einige Titel „Kontinent“ und bald darauf ein langfristiger Erfolg: das Manuel du Routard wird kultig, die Sammlung erweitert sich, das Publikum folgt. Die Chemie ist besiegelt: redaktioneller Pragmatismus und wandernder Geist können gut zusammenarbeiten.

Erfolg und Aufstieg

Frankreich, auch ein Abenteuerspielplatz

In den 1980er Jahren schaut der Routard aus dem Fenster und entdeckt, dass Frankreich ein Kontinent ist. Wochenenden in der NĂ€he, schöne AusflĂŒge und Umwege, die keine mehr sind: Plötzlich erscheinen Brest, Ajaccio, Lille oder Strasbourg wie das Ende der Welt, wenn man sie mit Neugier erkundet.

1990er Jahre: Anerkennung und Internetwetten

In den 1990er Jahren etabliert sich der Routard als erste Sammlung französischsprachiger ReisefĂŒhrer. Und visionĂ€r wagt er den Sprung ins Web bereits 1996, um direkt zu den Reisenden zu sprechen. Hier findet man Informationen, Foren und diesen halbfrohen, halbfreundlichen Ton, der erklĂ€rt, warum man seinen RatschlĂ€gen folgt, wie man einem erfahrenen Freund zuhört.

2000er Jahre: Fokus auf verantwortungsvolles Reisen

Die Sammlung gewinnt an kultureller Tiefe und thematisiert frĂŒhzeitig Themen: nachhaltiger Tourismus, verantwortungsvolles Reisen, CO2-Fußabdruck und gesunder Menschenverstand auf Reisen. NĂŒtzliche RatschlĂ€ge, aber auch die Ethik des Reisens: respektiere Orte, Menschen, Jahreszeiten. Nicht nur gehen, sondern auch gut aufbrechen.

2025: ein Übergang und sehr konkrete Herausforderungen

Von Museen bis Klima, die neuen ErzÀhlungen des Reisens

Reisen im Jahr 2025 bedeutet auch, zu verstehen, wie sich die Welt verĂ€ndert. Kulturelle Institutionen erfinden sich neu, und einige befassen sich mit der Klimafrage. In diesem Zusammenhang zeigt der Überblick ĂŒber fĂŒnf Museen, die den Klimawandel thematisieren, dass unsere Routen davon profitieren, Freude am Entdecken mit Reflexion ĂŒber die Zeit zu verbinden. Der Routard ist gewohnt an diese intelligenten BrĂŒcken – Lernen beim Bummeln, Emotionen beim Kultivieren.

Praktisch, praktisch, praktisch: Was sich Àndert und was man wissen muss

Reisen dreht sich auch um Details, die keine sind. Die Neuordnung der ZeitplĂ€ne in der Hochsaison, mit der berĂŒhmten RĂŒckkehr zu den Aufenthalten von Samstag auf Samstag, kann Ihre Preise, Routen und Ankunftszeiten durcheinanderbringen. Im Bahnverkehr erzĂ€hlt der Wechsel der SNCF-Sitze von sich verĂ€nderndem Komfort, der fĂŒr lange Reisen genauestens verfolgt werden sollte. Und vor Ort kann sogar die Adresse eines TouristenbĂŒros im Namen der Exzellenz verschoben werden: Es ist besser, vorher nachzusehen, bevor man mit dem Rucksack dort auftaucht. Der Routard hat in seinem neuen Format großes Interesse daran, diese kleinen Informationen, die alles verĂ€ndern, zu zentralisieren.

Budget und UnterkĂŒnfte: neue Spielregeln

Die Normen Ă€ndern sich, und damit auch Ihr Budget. Die Besteuerung von Ferienwohnungen im Jahr 2025 mischt die Karten fĂŒr Anbieter, mit potenziellen Auswirkungen auf die Angebote und Tarife. Ein aktueller Leitfaden ist doppelt nĂŒtzlich: um die richtige Adresse zu finden UND den wirtschaftlichen Kontext zu verstehen, der den angegebenen Preis erklĂ€rt. Transparenz, Tipps und der kleine Satz, der Sie davor bewahrt, den vollen Preis zu zahlen: das alles, was man von einem cleveren ReisefĂŒhrer erwartet.

Ein Erbe zu bewahren, eine ModernitÀt zu erfinden

Der Ton des Routard: scharf, nachbarschaftlich, vertraut

Man öffnet einen Routard, als wĂŒrde man einer Freundin oder einem Freund eine Nachricht schicken: „Hast du einen Plan?“ Im Idealfall behĂ€lt das neue Team diese direkte, manchmal unverschĂ€mte, stets praktische Stimme. Das Geheimnis: StĂ€dte und Straßen mit Humor erzĂ€hlen, ohne zu posieren, und das hervorheben, was sticht – die kleine Kantine um die Ecke, die Bistro, in dem man plaudert, der Spaziergang, der die Zeit vergessen lĂ€sst.

Von Papier zu Digital: ein und derselbe Kompass

UnabhĂ€ngig vom Medium zĂ€hlt der Geist. Papier in der Tasche, App auf dem Smartphone, Website auf Favoriten: ein moderner FĂŒhrer kombiniert Karten, aktuelle Daten und RĂŒckmeldungen aus der Praxis. In diesem Spiel ist das Erbe des Routard – seine Gemeinschaft, sein GespĂŒr, sein Netzwerk – ein großartiger Treibstoff. Die neue Ära kann ihn zu einem hybriden Motor machen: voll von Geschichten, mit großartigen Tipps gespickt, anpassungsfĂ€hig an VerĂ€nderungen.

Frankreich, Europa, Welt: die Kunst der intelligenten Umwege

Nahe hinschauen, weit sehen

Von Paris nach Lyon, von Nantes nach Nizza, von Bordeaux nach Toulouse werden vertraute Destinationen aufregend, wenn man weiß, wo man hinschauen soll. Der Routard hat seinen Ruf auf diesen cleveren Umwegen aufgebaut. Sein neues Leben sollte diese Kunst verstĂ€rken, TĂŒren zu öffnen, wo man zuvor nur eine Wand sah – und Ihnen die Adresse zuzuflĂŒstern, die gestern nicht aufgetaucht ist, aber morgen wichtig sein wird.

Immer neugierig bleiben

Die Welt verĂ€ndert sich, die ReisefĂŒhrer auch. Zwischen neuen MobilitĂ€ten, klimatischen Herausforderungen, sich verĂ€ndernden Besteuerungen und sich neu erfindenden Ämtern wird der Weg anders gelesen. Die große Herausforderung dieser neuen Ära ist es, dem Abenteuer treu zu bleiben und es gleichzeitig besser zu erleuchten. Ein ReisefĂŒhrer, der Ihnen Lust macht zu reisen, aber auch die Mittel gibt, es richtig zu machen – das ist das Versprechen.

Aventurier Globetrotteur
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