In Sölden, im Tirol, verbindet das Hotel Das Central mühelos alpine Eleganz und Entspannung. Zwischen Pulverschneeabfahrten und panoramischen Wanderungen bewegt man sich in Boots oder Sneakers, bevor man sein schickes Outfit für ein Michelin-Stern-Dinner anlegt. Zimmer auf höchstem Niveau, das Rooftop Summit Spa in der Luft, eine monumentale Weinkeller und kulinarische Adressen in über 3.000 m Höhe: hier ist eine freudig detaillierte Kritik dieses fünf Sterne Rückzugsortes, der es versteht, den großen Komfort zu spielen… ohne sich jemals zu ernst zu nehmen.
Eine alpine Adresse im entspannten Chic
Im Herzen des Sölden Dorfes, aber abseits des Trubels der Hauptstraße, verkörpert Das Central die wärmste Form von fünf Sterne Gastfreundschaft. Seit 55 Jahren ein Familienbetrieb, heute geleitet von Angelika Falkner, nimmt das Hotel einen Stil „Tagsüber Piste, abends Glamour“ an. Und das Abenteuer beginnt buchstäblich vor der Haustür: Im Winter gelangt man zu einem Gebiet mit 145 km Skipisten, das von 31 modernen Lifte ergänzt wird; im Sommer erstrecken sich 1.600 km beschilderte Wanderwege durch das Ötztal. Kurz gesagt: man atmet, klettert, gleitet… und genießt.
Zimmer und Suiten: Kokons mit Aussicht
Die 125 Zimmer und Suiten, alle individuell dekoriert, setzen auf natürliche Texturen und moderne Linien. Junior-Suiten mit Blick auf die Gipfel, Wellness-Suiten mit privatem Spa-Bereich, und großzügige Penthäuser bis zu 105 m²: jeder findet sein Nest. Nach der 2023er Renovierung sind 31 brandneue Zimmer und Suiten zur Kollektion gestoßen, die Auswahl wurde vergrößert, ohne die gediegene Seele des Ortes zu beeinträchtigen.
Ein Blick auf die Wellness-Suite Söldenkogl: elegantes Holz, mineralische Farbtöne und große Fenster zur Schlucht. Der Balkon erstreckt sich über die Ötztaler Ache und den Söldenkogl, mit einem echten privaten Spa: sonniger Wintergarten und Sauna nur für Sie. Das Badezimmer hat alles, was das Glück erfüllt: Regendusche, tiefe Badewanne, Doppelwaschbecken, natürliche Kosmetik Valentina & Philippa… und sogar ein beheiztes japanisches WC (ja, die Berge können high-tech sein). Hinzu kommen Wi‑Fi, TV, Safe, Nespresso Maschine, flauschige Bademäntel, Spa-Bag, Hausschuhe… und ein Wanderrucksack, bereit für den Ausbruch am nächsten Tag.
Rooftop Summit Spa: an der Spitze des Wohlbefindens
Auf den 4. und 5. Etagen zaubert das Rooftop Summit Spa Wow-Momente. Der Star? Ein Infinity-Pool von 17 m, der über Sölden zu schweben scheint, ergänzt durch einen Whirlpool auf der sonnigen Terrasse und lichtdurchflutete Entspannungsbereiche. Im Bereich Wärme bietet die Summit Sauna Area einen belebt gestalteten finnischen Sauna, Bio-Panoramasauna, Salinendampfbad und ein kaltes Tauchbecken mit Blick auf die Gipfel. Für die Mutigen verspricht die Kryotherapie bei -110 °C eine schnelle Regeneration (und ein kleines heldenhaftes Frösteln).
Zusätzlich gibt es ein Indoorbecken im Erdgeschoss, gestaltet wie ein venezianischer Wintergarten, und eine Adults only Etage im Untergeschoss, die dem Wohlbefinden gewidmet ist, mit einer Reihe von sieben Saunen (einschließlich Infrarotsauna, Tepidarium und Eishöhle). Die Aktiven können zum Summit Cardio Fitness (5. Etage) gehen, ausgestattet mit Technogym und Terrasse für Trainingseinheiten in der Sonne, bevor sie ernsthaft im Fitnesscenter von 120 m² im unteren Bereich fit werden.
Ausgezeichnete Kulinarik: vom Frühstück bis zu den Sternen
Der Tag beginnt mit einem gourmet Frühstück, und am Abend steht das Degustationsmenü mit fünf Gängen im Restaurant Feinspitz auf dem Programm. Antipasti- und Salatbuffets, aufmerksamer Service, und manchmal kommt Angelika Falkner persönlich vorbei, um sich nach dem Wohlergehen der Gäste zu erkundigen.
Für den Hochgenuss setzt man sich in die Ötztaler Stube, mit Michelin-Stern. Chefkoch Stefan Speiser kreiert saisonale Küche, lokal eingekauft und nachhaltig, gefolgt von hervorragenden Desserts. Die Weinbegleitungen reichen von Österreich bis in die Welt und schöpfen gerne aus dem Keller, der ein wirkliches Schatzzimmer ist: über 30.000 Flaschen aus sieben Ländern und vierzig Regionen.
Intimere Atmosphäre in der Marend Stube, mit Kiefernholz, mit Herzen geschnitzten Stühlen, und einer Karte, die traditionell und tröstlich ist. Tagsüber geht es ins Summit Bistro & Bar für Snacks und in die Bar & Cigar Lounge zum entspannten Trinken im Schein des Feuers.
Hochgelegene Gastronomie: Ice Q und andere Höhenlagen
Die Gaumenfreuden setzen sich auf der Höhe fort. Steigen Sie in die Gaislachkogl Kabine ein, um Ice Q zu erreichen, das sich auf 3.048 m in einem spektakulären Glaswürfel befindet. Die Adresse, die von James Bond in Spectre entdeckt wurde, beansprucht den Titel des höchsten Gourmet-Restaurants der Alpen. An der Zwischenstation, über 2.000 m, servieren die Restaurants FALCON (à la carte und Marktplatz) regionale Klassiker mit einer sehr guten Auswahl vegetarischer und veganer Optionen.
Pisten, Wanderwege und 007 in Reichweite
Im Winter fährt man auf 145 km Pisten dank 31 ultramodernen Liften. Im Sommer erkundet man 1.600 km Wander- und Mountainbikewege. Das Hotel bietet einen Direktshuttle zu den Seilbahnen, mit den Stationen Giggijoch und Gaislachkogl etwa 500 m entfernt. Oben wartet die 007 ELEMENTS Erfahrung auf eine cineastische Immersion in die Bond-Welt und die Hintergründe von Spectre. Man geht hinauf für die Kultur… und kommt mit Sternen in den Augen wieder zurück.
Für wen, wie viel und wie man hinkommt
Anspruchsvolle Familien, Paare auf der Suche nach Romantik und erfahrene Abenteurer finden hier ihr Glück. Die Preise beginnen bei etwa 250 € pro Person und Nacht mit Halbpension, basierend auf zwei Personen. Was den Zugang betrifft, der Flughafen Innsbruck liegt nur eine Stunde Autofahrt entfernt, mit direkten Flügen von London, angeboten von British Airways und EasyJet. Ankommen, Koffer abstellen und gleich die Berge genießen: das Konzept ist einfach und effektiv.
Die Details, die alles ausmachen
Was bleibt, über den Kronleuchter hinaus? Eine ehrliche Atmosphäre eines Familienhotels, die Zuvorkommenheit des Personals, der Wander-Rucksack, der bereit ist, loszulegen, die beheizte japanische Toilette, die zum Schmunzeln bringt, und das seltene Gefühl, von einem aktiven Tag zu einem Abend der Gastronomie mit einem Fingerschnippen überzugehen. Zwischen raffiniertem Komfort und sportlicher Freiheit findet Das Central ein verführerisch ausgewogenes Verhältnis.
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