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ZUSAMMENFASSUNG
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Der Tourismussektor unterliegt tiefgreifenden Veränderungen, und die Region Béarn in Frankreich hat sich mit Aragonien in Spanien zusammengeschlossen, um das grenzüberschreitende Tourismusangebot zu revitalisieren. Diese neue Allianz, die durch die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen dem Cluster Tourisme Béarn und dem TSAC (Cluster Turismo Sostenible de Aragón) konkretisiert wird, zielt darauf ab, gemeinsame Strategien zu entwickeln, um die Anziehungskraft des Gebiets auf internationale Besucher zu stärken. Das Abkommen sieht insbesondere die Schaffung von Werkzeugen für den Austausch von Kompetenzen, die gemeinsame Förderung weniger bekannter lokaler Sehenswürdigkeiten sowie die Entwicklung des öko-responsablen Tourismus vor. Rückblick auf die Herausforderungen und Perspektiven dieser ehrgeizigen Zusammenarbeit.
Eine strategische Allianz zur Steigerung der touristischen Attraktivität
Angesichts der internationalen Konkurrenz und der Notwendigkeit, das Angebot zu erneuern, haben die Beteiligten am Tourismus im Béarn die Initiative ergriffen, ihre Strategie zu überdenken und sich in eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit ihren aragonischen Kollegen zu engagieren. Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung legt die Grundlagen für eine fruchtbare Zusammenarbeit, die auf dem Austausch von Ressourcen und Know-how basiert. „Wir haben ein echtes Projekt vor uns!“, betont Jean Othax, Co-Präsident des Cluster Tourisme Béarn, und verdeutlicht damit das Ausmaß der Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, um insbesondere internationale Kunden anzuziehen.
Diese Initiative entspricht dem Trend vieler Regionen, die in die touristische Entwicklung investieren, wie die Erfahrungen in Saisonsstellen in Ain zeigen (diese Beispiel hier entdecken) oder die Expansionsstrategien in anderen französischen Regionen (Artikel lesen).
Werkzeuge zur Professionalisierung und Angebotserweiterung
Um den Erwartungen neuer Besucher gerecht zu werden, hat der Cluster Tourisme Béarn eine echte „Werkzeugkiste“ entwickelt, die der Ausbildung und Entwicklung der Fachleute im Sektor dienen soll. Dieser strukturelle Ansatz basiert auf dem Zusammenschluss von 70 Unternehmen, die nicht die Absicht haben, existierende Strukturen wie Tourismusbüros zu ersetzen, sondern eine zentrale Rolle bei der Koordination und Wertschätzung der vielen touristischen Reichtümer des Béarn spielen wollen.
Während die Artouste-Bahn hinsichtlich der Attraktivität eine Vorreiterrolle einnimmt, bleiben andere lokale Juwelen wie die Grotte von Verna oder das Rätsel-Schloss von Laàs weitgehend unbekannt. Diese Strategie zielt daher darauf ab, diese Orte besser zu fördern und die Bekanntheit des Gebiets durch die Zusammenarbeit mit den Partnern aus Aragonien zu stärken.
Gemeinsame Interessen für eine grenzüberschreitende Förderung
Das territoriale Marketing, das vom berniatischen Cluster betrieben wird, ist in der benachbarten Region Aragonien nicht unbemerkt geblieben, wo die gemeinsamen Interessen zahlreich sind. Die Vereinbarung, die von Jean Othax und Hélène Porte-Laborde auf französischer Seite sowie von Juan Ignacio und Enrique Pueyo für Aragonien unterzeichnet wurde, zeigt den Willen, eine echte grenzüberschreitende Brücke zu strukturieren.
Die Perspektiven sind zahlreich: Bündelung der Ressourcen, um neue internationale Kundengruppen (Kanadier, Amerikaner…) anzuziehen, Aufbau touristischer Routen, die die Vorzüge beider Regionen integrieren, und Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Tourismus, ein zentrales Thema in Europa geworden (ein zunehmend interessantes Thema).
In Richtung eines öko-responsablen und innovativen Tourismus
Der Übergang zu einem öko-responsablen Tourismus steht im Mittelpunkt der Vereinbarung. Die Cluster aus Béarn und Aragonien planen, gemeinsam konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Angebote zu modernisieren, gute Praktiken zu fördern und den zunehmend wachsenden Umweltanforderungen unter Reisenden gerecht zu werden. Dazu kommen der Austausch von Kompetenzen, der auf der Erfahrung von Fachleuten aus den jeweiligen Regionen aufbaut.
Um diese Entwicklung zu unterstützen, wird die Suche nach europäischen Subventionen zu einem wesentlichen Anliegen. Der Cluster Tourisme Béarn beabsichtigt, Programme wie das Europäische Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit (Poctefa) zu beantragen, das ein echtes Instrument zur Strukturierung und Finanzierung gemeinsamer innovativer Tourismusprojekte darstellen kann.
Ein Netzwerk lokaler Akteure und Sehenswürdigkeiten, die strahlen sollen
Der Erfolg dieser Partnerschaft beruht auf der Aktivierung neuer Netzwerke zwischen Fachleuten und Gemeinden auf beiden Seiten der Grenze. Engagierte Persönlichkeiten wie Hélène Porte-Laborde erleichtern die Synergiebildung dieser Initiativen, wodurch die Verwirklichung grenzüberschreitender Projekte möglich wird.
Dieser Ansatz fügt sich auch in die Dynamik der Förderung von bemerkenswerten Dörfern und Orten ein, ähnlich wie Initiativen, die bereits in anderen Gebieten ergriffen wurden, wie etwa die Förderung geheimer Dörfer in Korsika (Beispiel ansehen) oder die Ankunft neuer Direktionen im Bereich der Tourismusbüros (mehr erfahren).