Nur wenige Schritte vom Vieux Bassin entfernt hat sich eine alte Schmiede in einen Lichttisch verwandelt: La Ferronnerie. Hinter Backsteinen und patinierten Balken schlägt eine gesellige und saisonale Küche, die vom Zauber des Grills geprägt ist. Hier genießt man außergewöhnliche Fleisch- und Fischgerichte in einem schicken und entspannten Ambiente, im Herzen von Honfleur. Bereit, die Tür zu öffnen und sich überraschen zu lassen?
In einer alten Werkstatt, die den Geist der Schmieden bewahrt hat, erfindet La Ferronnerie den Tisch von Honfleur mit einer saisonalen Küche neu, die von der Grillküche geprägt ist, einem Show-Service mit dem Schneidewagen und einer schick-entspannten Atmosphäre. Nur wenige Schritte vom Vieux Bassin und der Kirche Sainte-Catherine entfernt, zieht dieses lichtdurchflutete Restaurant, unterzeichnet von Alexandra Lorin-Guinard und Grégory Guinard, die Talente von Lilian Douchet und Adrien Béha zusammen, für einen Moment des Teilens, der allein beim Lesen der Karte Appetit macht.
In Honfleur hat man nicht jeden Tag die Gelegenheit, eine alte Schmiede zu betreten und mit funkelnden Augen wieder herauszukommen. Gelegen in der 19, place Augustin-Normand, ganz in der Nähe des malerischen Vieux Bassin, weckt La Ferronnerie sofort Neugier. Hinter der Tür übernimmt die Wärme des Grills und der Duft von Holz, wie ein Augenzwinkern zu den Feuern von einst, die die Werkstatt lebendig machten.
Eine alte Werkstatt, die im Rhythmus des Grills schlägt
Mit Takt und Schwung neu erfunden, bewahrt der Raum von 270 m² seine ursprünglichen Volumen: Backsteine, Steine, Schiefer, Balken und Holzverkleidungen bilden eine natürlich theatrale Kulisse. Das Eigentümer-Duo, Alexandra Lorin-Guinard und Grégory Guinard (bereits an der Spitze der Jardins de Coppélia in Pennedepie), hat den Ort 2023 erworben und ihm ein neues, lichtdurchflutetes und offenes Leben geschenkt. Die Küche öffnet sich, wie sie soll, zur Speisesaal: das Feuer des Grills knistert, die Glut erzählt die Fortsetzung.
Wir setzen uns in einer chic und entspannten Atmosphäre, wo die Authentizität des Bauwerks mit zeitgenössischen Linien harmoniert. Hier steht die Inszenierung im Dienst des Geschmacks, und jedes Detail erinnert an die handwerklichen Wurzeln des Hauses.
Ein Spitzenkochteam und Jahreszeiten als Kompass
An der Spitze der Küche sorgen zwei Namen für ein Funkeln auf den Zungen: Lilian Douchet, Exekutivchef, bekannt aus der Sendung Top Chef, und Adrien Béha, Küchenchef. Ihr Credo? Frische Produkte, Respekt vor den Jahreszeiten und ansprechende, raffinierte Teller, konzipiert für das Teilen. Die Balance liegt zwischen der selbstbewussten Einfachheit der Rezepte und der millimetergenauen Präzision der Gar- und Würzmethoden.
Tipp für Genießende: das Wochenmenü Vorspeise-Hauptgericht oder Hauptgericht-Dessert für 25 €, perfekt für eine genussvolle Pause im Herzen des historischen Zentrums (das Haus ist montags geschlossen).
Das Ritual des Wagens: Schneiden, Wiegen, Genuss
Hier geht das Schauspiel im Saal weiter. Die Teams, koordiniert von Alexandre Montré, orchestrieren die Fleischschneidung am Wagen vor Ihren Augen. Sie wählen das Stück und die Menge, die Waage schneidet vor Ihren Augen, dann geht es zurück zum Grill für eine präzise Garung. Genuss der Flamme, Präzision des Gestes: die Inszenierung macht Appetit.
Vor dem Feuereinsatz gibt es die Vorspeisen, die die Bühne bereiten: ein Knochensuche, aufgeweckt mit einem jodhaltigen Cidre-Essig, ein Doraden-Tatar mit Avocado und grüner Chili, oder ein Gravlax mit Sauerrahm und eingelegtem Gemüse. In der Glut reicht die Auswahl vom Black Angus Flat Iron bis zur Wagyu Entrecôte der Stufe 4/5, über die Bäuchlein vom Bauernschwein, den Fangfisch und den ganzen Hummer, geglitzt mit einer Vierge-Sauce mit Chipotle. Zum Abschluss gönnen: Erdbeere Melba oder Milchreis nach Oma-Art, wie ein unvergänglicher Klassiker. Der Weinkeller würdigt unabhängige Winzer, deren Cuvées im Dialog mit den Glut s stehen.
Choreografierter Service und unverfälschte Geselligkeit
Das Ballett im Saal, das von Alexandre Montré dirigiert wird, folgt dem Rhythmus des Grills. Das Team erzählt von den Produkten, berät zu den Gararten, wiegt und schneidet mit erfreulicher Geschicklichkeit. Man kommt, um gut zu essen, und bleibt wegen der Atmosphäre: dieses Haus hat die Balance zwischen Präzision und fröhlicher Entspanntheit gefunden.
Handwerk, Erbe und andere Ausflüge
La Ferronnerie zollt den Werkstattgesten Tribut — und die ganze Stadt spiegelt sich darin wider. Wenn Sie für die Kunst der Handwerksberufe empfänglich sind, verweilen Sie auf den Wegen, wo das Handwerk im Vordergrund steht: schlendern Sie zum Beispiel in ein Dorf im Lot, wo Handwerker das Mittelalter wieder zum Leben erwecken, erkunden Sie einen Schatz an Goldschmiedekunst im Tarn oder lassen Sie sich von dem Rätsel eines außergewöhnlichen Hauses wie der Maison Théas faszinieren. Lust auf eine weiter entfernte Flucht? Werfen Sie einen Blick auf die Romanze eines Palastes am Genfersee mit Juan Carlos und Sophie, die unerwarteten Verlobten des Beau-Rivage Palace in Lausanne, oder auf die Bretagne für einen unvergesslichen Aufenthalt in Carnac. So viele Pausen, die den Entdeckungsgeist fördern, den Honfleur kultiviert.
Wo man es findet, wie man reserviert
Adresse: La Ferronnerie, 19, place Augustin-Normand, 14600 Honfleur, nur wenige Schritte vom Vieux Bassin und der Kirche Sainte-Catherine entfernt. Reservierungen: +33 2 31 81 63 87. Offizielle Website: laferronnerie.fr. Wochenmenü 25 € (Vorspeise-Hauptgericht oder Hauptgericht-Dessert). Das Haus ist montags geschlossen.